Donnerstag, 16. Oktober 2008

zapallitos



oh ja, und noch eine nette geschichte ist passiert, als ich von iguazu wieder nach hause kam...hier seht ihr einen kleinen zapallito, so ne art kürbis, den ich bisjetzt nur hier gesehen hab und der in deutsch keinen namen hat. diesen hier so nett und unschuldig aussehenden kleinen racker hatte ich vor meiner losreise bei uns in den schrank gelegt. als ich wieder kam, roch die küche ganz komisch nach kürbis, ich machte den schrank auf und ein kleines grünes pelziges wesen lachte mir entgegen. mit leicht gerümpfter nase und nem tempo in der hand, holte ich ihn also aus dem schrank. leider war er schon so weich, dass er auf dem weg zum mülleimer unten aufplatzte und der ganze schimmlige kürbisschleim sich über meine füße ergoss. auch der küchenschrank, die tapete und die waschmaschine waren mit kürbisspritzern versehen. ich packte die kürbishülle, die ich noch in der hand hatte, in den müll und bewaffnete mich mit ner rolle klopi und nem wischeimer. der kürbis roch wie der tod, das muss bis in cesars zimmer gestunken haben. der latschte mit barfuss in den küche, bevor ich was sagen konnte, natürlich direkt in die pfütze und hatte erstmal ordentlich schleim zwischen den zehen. ich stammelte auf spanisch, dass ich das jetzt bestimmt ganz schnell wegmachen würde und machte mich daran, den ganzen schnotten aufzuwischen. der kürbis hatte sich günstig bis in die tiefsten rillen verteilt, da half nur noch kräftig ata draufschütten, um den gestank zu übertönen. als wenn das noch nicht genug wäre, merkte ich nachher, dass der müllsack mit dem kürbisschleim undicht war und beim tragen eine spur schleimtropfen hinterließ. zum glück war ich noch nicht weit gelaufen, packte 5 andere müllsäcke drumrum und stellte ihn auf der straße weeiit weg von unserer eingangstür. wenn man jetzt den schrank aufmacht, kann man immer noch eine note schimmel riechen, da hilft auch ata nicht....

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