Freitag, 21. November 2008

Cabo Polonio


Dann bin ich am nächsten Tag mit Stine aus Dänemark nach Cabo Polonio gefahren, weil es da so Riesen-Sanddünen gibt, die wir angucken wollten. An dem Tag war irgendwie Wetterumschwung und es wurde auf einmal schweinekalt und windig. Ich hatte natürlich nur Fliplops und T-Shirts mitgenommen, weil es in Buenos Aires ungefähr 100 Grad waren, als wir losfuhrn. In Cabo Polonio hat mich dann ein Mann mit meinen blau angelaufenen Füssen gesehen und mir erstmal ne fette Wolljacke und schuhe ausgeliehen und mir gesagt, ich sollte, wenn ich wieder zurückfahre, die sachen einfach vor seine tür legen. ich war ihm sehr dankbar und fühlte mich vom sicheren Kältetod gerettet. bis wir aber erstmal in cabo polonia ankamen, mussten wir mit so nem trecker über die ganzen sanddünen und am strand lang. bei jedem schlagloch flog man durch den halben trecker und landete danach wieder unsanft auf seinem holzsitz. trotzdem war es großer spaß, wir wurden durchgepustet, konnten uns die wellen und das an dem tag ziemlich wilde meer angucken und kamen auf dem weg an einem toten, angeschwemmten wal vorbei...

lebendige wale haben wir leider nicht gesehen, dafür aber noch einen toten seelöwen und einen toten pinguin, ich weiß nicht, was los ist in cabo polonio...aber wie man vielleicht schon erahnen kann, ist es ein ziemlich abgelegenes dorf, eben nur mit trecker erreichbar, ohne elektrizität und sehr ursprünglich...

Keine Kommentare: